Sex ist nur ein Konstrukt. Vortrag mit Martin Dornis by AA:B

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Sex ist nur ein Konstrukt 

Eine Kritik an der »Überwindung« von Geschlecht, Subjekt und Geschichte im Poststrukturalismus und Gender Studies 
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Dass Geschlecht und Sexualität »Konstrukte« seien, die es aufzulösen gelte, ist Gruppierungen wie dem »Antisexismusbündnis Berlin« und mit ihm weiten Teilen der radikalen Linken heute ein Gemeinplatz. Zusammen mit der Sexualität gelten derartigem »Antisexismus« Geschichte, Subjekt und Metaphysik als zu überwindende Gewaltherrschaften über die »Vielfalt der Lüste und Körper«. Der Vortrag will den Grundlagen derartigen Denkens nachspüren und dabei auch ihren (negativen) Wahrheitsgehalt aufzeigen. Dazu stellt er sich die Frage, welche gesellschaftlichen Verhältnisse dafür sorgen, dass die Rede von der Dekonstruktion des Subjekts und des Geschlechts heute den Nerv nicht nur vieler Linker, sondern den vieler Subjekte unter spätkapitalistischen und postnazistischen Zuständen trifft. Welches Subjekt soll da dekonstruiert werden und wer oder was soll an seine Stelle treten? Es wird dabei um nicht weniger als um die Bedeutung des Geschlechts in der kapitalistischen Vergesellschaftungsform gehen.

Martin Dornis lebt in Leipzig, studierte Philosophie, Ökonomie und Erziehungswissenschaften. Er veröffentlichte Texte über Ideologiekritik, Antisemitismus, Krisentheorie und materialistische Gesellschaftskritik. 
Zu letzt von ihm erschienen: Der Meister aus Deutschland. Zur Kritik der Ideologie des Todes, in: Alex Gruber/ Philipp Lenhard (Hg.): Gegenaufklärung. Der postmoderne Beitrag zur Barbarisierung der Gesellschaft, Freiburg 2011: ça ira.

(Source: anti.blogsport.de)

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