I chose American Apparel not just for their notable style, but also for their claims that many of their models are just ‘every day’ women who are employees, friends and fans of the company. However, these women fit particular body types. Their campaigns are highly sexualized and feature women who are generally thin, and who appear to be able-bodied. Women with disabilities go unrepresented, not only in American Apparel advertising, but also in most of popular culture. Rarely, if ever, are women with disabilities portrayed in anything other than an asexual manner, for ‘disabled’ bodies are largely perceived as ‘undesirable.’ In a society where sexuality is created and performed over and over within popular culture, the invisibility of women with disabilities in many ways denies them the right to sexuality, particularly within a public context.

Holly Norris

Damit hat Holly Norris ja nicht unrecht und ihre Bilder sind m.E. auch ‘schön’ (dieses Wort…) und treffend, aber dabei wird eben auch nicht der dominante Zusammenhang von  Frau=Sexualität thematisiert, sondern eben nur das Ausblenden oder Marginalisieren von bestimmten Sexualitäten bzw. bestimmter Frauen aus der öffentlichen Sphäre. Das spricht in einem eigentlich zwingend notwendigen nächsten Gedankenschritt eben auch nicht an, dass es eine recht werbe-logische Konsequenz ist, dass eben überproportional ‘abled women’ abgebildet werden, zwecks Anerkennung, der häufig mit ihr auftretenden Kaufkraft usw. Hier werden Formen und nicht Strukturen kritisiert; aber vielleicht ist das auf einer Ebene der Formen nicht anders möglich; ich weiß es nicht. Aber eine gleichwertige Etablierung von Vorstellungen von ‘anderen Körpern’ oder eine ‘Toleranz’ von verschiedenen Körpern, kann doch noch keine Teilhabe versprechen und fragt nicht danach an was überhaupt teil genommen werden soll und ob es nicht genau das ist, was strukturell Marginalisierte, Unterdrückte, … hervorbringt. Sehr sympathisch ist Jes (Spitzengrinsen + Spitzenarmverzierung) dennoch und diese extrem geschickte Sexualisierung der AA-Werbung hat besonders in ihrer weitgehenden Akzeptanz tatsächlich furchtbar genervt. Hm.

(via)

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