Der Blog Cosmoproletarian Solidarity machte mich mit einem guten Beitrag auf den Film “Shahida - Allahs Bräute” aufmerksam. In diesem geht es um palästinensische Jihadistinnen, welche in einem Gefängnis in Israel inhaftiert sind.
Die Hamas gab kürzlich bekannt, angebliche „Kollaborateure“ baldigst hinzurichten. Nach gültigem Gesetz der palästinensischen Autonomiebehörde werden „Agenten Israels“ mit dem Tode bestraft. Vor allem während der Intifada wurden auch dutzende palästinensische Schwule als „Kollaborateure“ denunziert und ermordet. Gelten doch sexuelle Dissidenz und zur Reproduktion weder gewillte noch fähige Lust als innere Anfeindungen aufs Verzichtskollektiv. Zugleich bemühten sich Hamas und Palästinensischer Islamischer Jihad, der Homosexualität verdächtigte Männer und Frauen mit mangelnder Reputation in Sittsamkeit fürs suicide bombing zu rekrutieren. Dass dies vor allem bei jungen Frauen gelang, zeigt eine Dokumentation der Regisseurin Natalie Assouline über die palästinensischen Jihadistinnen, die im israelischen Sharon-Gefängnis inhaftiert sind.
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Ranya, die einzige Gefangene, die sich weigert, mit einer der palästinensischen Banden sich zu assoziieren und folglich von den Mitgefangenen als „Agentin der Juden“ gemieden wird, benennt als den Grund ihrer vereitelten Messerattacke auf israelische Grenzsoldaten unverhohlen die Flucht vor der eigenen Familie. Ihr, den schwulen „Kollaborateuren“ und Israel, gilt meine Solidarität.
Der Film kann komplett auf Youtube angesehen werden, ist irre…
Shahida - Brides of Allah
On March 28, 2010 at 11:56am
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