I’m not good with anger, I go straight to depression.

Sylvia Plath (via abenteuerundfreiheit)

Hier gibt es übrigens eine recht adrette Dokumentation über Sylvia Plath.

(Source: incorrectsylviaplathquotes, via abenteuerundfreiheit)

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obere Extremitäten <3
On February 19, 2012 at 4:07pm

obere Extremitäten <3

(via cartography)

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  • Erfurt: Ein 24-jähriger wurde wiederholt beim Fahren in der Tram ohne Fahrkarte kontrolliert. Da er die Geldstrafe von 3200€ nicht bezahlt hatte, wurde er verhaftet und für sieben Monate ins Gefängnis gesteckt
  • Gera (“Ich spürte wie meine Zähne nach innen klappten”): Freiheitsstrafen wurden auch im neulich erwähnten Prozess verhängt, der am 10. Februar am Amtsgericht Gera beendet wurde. Kurze Zusammenfassung: Zwei Mitglieder der Gruppierung “Braune Teufel Vogtland” waren angeklagt, gemeinschaftlich schwere Körperverletzung in zwei Fällen begangen zu haben. Zu Himmelfahrt 2010 hatten sie aus einer Gruppe von 15 bis 20 Neonazis eine Gruppe von fünf Jugendlichen an einem Teich im Landkreis Greiz überfallen und zwei davon auf äußerst brutale Weise verletzt. Einer der Angeklagten ist bisher nicht weiter öffentlich aufgefallen, steckt derzeit aber noch in einem anderen Prozess ähnlicher Couleur und trug während der Verhandlung ein Shirt mit der Aufschrift “Masterrace”. Dass niemand im Gerichtssaal daran Anstoß genommen hat (im Gegensatz zu einem Shirt mit der Aufschrift “Fire & Flames”, welches eine Person im Publikum trug, welche es daraufhin mit Verweis auf die Verbindung zur “RAF” verdecken sollte) sowie das Ausklammern, der von keiner Seite bestrittenen rechtsorientierten Motivation der Täter im Urteil, spricht Bände über die Zustände am Geraer Justizzentrum. Eine Freiheitsstrafe von zwei Jahren und vier Monaten sind sein Strafmaß. Der zweite Angeklagte fiel bereits 2003 durch einen Brandanschlag auf ein Asylbewerberheim in Greiz sowie Aktivitäten in der NPD auf. Unter Einbeziehung seiner Vorstrafen wurde ihm eine Freiheitsstrafe von zwei Jahren verhängt. Jeweils ohne Bewährung. Allerdings ist davon auszugehen, dass beide in Berufung gehen werden. (Bericht in der OTZ)
  • Dessau: Im Zuge des Verfahrens im Falle Oury Jallohs bzw. parallel dazu kam und kommt es in Dessau in letzter Zeit vermehrt zu beängstigenden Szenen. Bei waiting wurde dies hier und da kommentiert. Die Initiative “Aufklärung und Transparenz" hat Radio Corax ein Interview gegeben und die derzeitige Situation geschildert.
  • Würzburg: “Das große Thier" kommentiert die Reaktionen (insbesondere die der ‘Wohlmeinenden’) auf den Suizid eines Exiliraners in einer ‘Gemeinschaftsunterkunft’ in Würzburg und dabei insbesondere die Schwierigkeit, der sich Asylbewerber_innen (immer wieder) ausgesetzt sehen, wenn sie nicht nur als “Objekt der Fürsorge” im Rahmen des “Asylrechts”, sondern als handelnde Subjekte auf- bzw. diesen Zuständen gegenübertreten.
  • Andrè Anchuelo kommentiert die Aufsehenerrengenden 20 Prozent der Deutschen, die latent und manifest antisemitisch seien sowie grundlegende Fehler in der dazugehörigen Begriffsarbeit (bspw. die synonyme Verwendung der »Begriffe Stereotyp, Klischee, Vorurteil und Ressentiment«). Im Bundestag spiegele sich diese Verteilung übrigens nicht wider.
  • Ali Schirasi über die “doppelten Standards” der iranischen Mullahs in Bezug auf (nackte) Körper.

"Die gleiche Strategie der Verharmlosung ist für das postnazistische Deutschland in „Schuld und Abwehr“ dokumentiert: Die Faktizität der Ereignisse wird lächerlich gemacht und als „Hörensagen“ abgewehrt, wenn nicht gleich die Erstschuld der Verfolgten (hier: „angezettelt“) behauptet wird. (S. Adorno, s.o., 165) Das Einverständnis mit dem Mord hat sich schon hergestellt, wenn nur die Identität der Opfer vom Hörensagen erwiesen wird als menschenfeindliche, hier djihadistische. Gegen diese Tendenz ist noch jeder Islamist zu verteidigen. Auch er soll für den Sturz eines Folterfürsten demonstrieren dürfen, ohne von einer Panzergranate zerfetzt zu werden und ohne von einem Schrapnell den Unterkiefer herausgerissen zu bekommen."

(via nichtidentisches)

Anhörenswert:

Termine:

15. Februar. Jena: ”Nationalsozialistischer Untergrund. Rechtsterror und die Rolle des Staates" - eine Veranstaltung von apabiz e.V. und Kokont. Die Wahl des Veranstaltungsorts zeugt von Bewusstsein, tauchte das  NSU-Trio und einige seiner Unterstützer_innen vor Jahren auch mal im Jugendzentrum Hugo (der Flachbau ca. 300m hinter der Tram-Haltestelle Winzerla) auf. 18Uhr.

15. Februar. Halle: Hannes Bode wird den letzten Vortrag der Reihe “Was tun? Zum Verhältnis von Theorie und Praxis" unter dem Titel "Negation und Utopie - Realgeschichte der Aufklärung, Ideologie der Menschenrechte" halten. Veranstalterin: kritische Intervention. Melanchthonianum (Uniplatz). 18.30Uhr.

16. Februar. Gera (bad-Reihe): “Enfants Perdu - Über die Situationistische Internationale in ihrer Zeit”. Galerie Mahesi (Schülerstr. 40). 19.30Uhr.

17. Februar. Halle: “Time to say Goodbye. Die Bonjour Tristesse sagt au revoir." - Vortrag mit anschließender Party. "Aus Anlass des Erscheinens der dreizehnten und letzten Ausgabe sollen fünf Jahre Bonjour Tristesse gefeiert werden. In einem Vortrag soll allen Freunden und Gegnern der Bonjour Tristesse erklärt werden, warum sie von nun an wieder selber denken müssen.” Abdanken mit Chinaböllern. Schade. Lustig: Antifa und Jungakademiker werden wieder zu Kampfbegriffen. Die Referentin “Julia Reiter” wird die Feindbildpflege am “Phase 2 Hoax" (sie veröffentlichte in der aktuellen Ausgabe einen Text zur Fernsehserie ALF, den ich bisher aufgrund von Desinteresse [ALF hat schließlich Katzen gefressen] nicht lesen wollte; an diesem scheint aber "etwas faul zu sein") durchexerzieren. Ungern greife ich auf den sonst eher schnöden Blog "tee" zurück, aber ggf. hat er aus den falschen Gründen das Richtige formuliert: "Szeneopfer". VL (Ludwigstraße 37). 20Uhr.

21. Februar. Jena: Peter Bierl is back in town - “In einem zweiten Vortrag am 21. Februar 2012 in Jena beschäftigt sich Peter Bierl mit der Tradition der Rassenhygiene, dem Beitrag den Wissenschaftler der Universität Jena, angefangen mit Ernst Haeckel, dazu geleistet haben, bis hin zur Soziobiologie als Ideologie der so genannte Neuen Rechten und den Thesen Thilo Sarrazins.” Veranstalterin: JAPS. Uni-Campus, SR 206 (Carl-Zeiss-Str. 3). 19Uhr.

21./22. Februar. Berlin: Update: Der Schokoladen bekommt neue VerträgeDer Schokoladen soll geräumt werden. Macht was ihr wollt, aber das zu verhindern wäre überaus begrüßenswert, da dieser Schuppen tatsächlich einer der wenigen sympathischen ist (nicht nur weil er sich nicht der bauchlinken (Lebensstil-)Ästhetik & Hygienehass manch anderer Munkelbuden hingegeben hat). Klar werden hier “Privatinteressen" gepflegt, allerdings bin ich eher skeptisch, dass das in Etablissements der "Szene" anders ist (vgl. die einsame Auflösung der Reitbahnstr. in Chemnitz).

22. Februar. Erfurt: Peter Bierl - “Tierrechte & Rassenhygiene - Peter Singer, die Giordano-Bruno-Stiftung und die Wiederkehr einer mörderischen Ideologie”. Radio FREI (Gotthardtstraße 21). 19Uhr.

23. Februar. Gera (bad-Reihe): “Wohnungslose in deutschen Großstädten. Eine Reflexionen über städtische Verdrängungsstrukturen, ihren Einfluss auf den Stadtraum und einen Rundgang in Bremen.” Kanitz‘sche Buchhandlung (Laasener Str. 8). 18.30Uhr.

24. Februar. Leipzig: Almut Klotz & Rev. Christian Dabeler (ggf. als Musikduo Klotz & Dabeler bekannt) lesen und spielen vor. Veranstalterin: drift Buchhandlung. Skorbut (Dreilindenstr. 1). 20Uhr.

29. Februar. Jena: 13 Kurze mit dem Kapitalismus. Zwei mir unbekannte und Stephan Lessenich “erklären bei 13 Schnäpsen, wie das mit dem Kapitalismus funktioniert”. Dreamteam: Alkohol & Kapitalismus. Zum Glück gibt’s Cola. Bestimmt für zynische Schweine (un)geeignet. Kassablanca. 20Uhr.

05. März. Chemnitz: Opferzirkus.

29. März. Berlin: Francesca Caligiuri - “Theodor W. Adorno: Eine Physiognomik des verdinglichten Lebens”. Ausland (Lychener Str. 60). 21Uhr.

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obere Extremitäten &lt;3
On January 28, 2012 at 3:38pm

obere Extremitäten <3

(via ihfbot)

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bubizitrone:

Electrelane - This Deed.

Diese Tat ist ihnen immer noch ferner, als die fernsten Gestirne, und doch haben sie dieselbe getan.

(Nietzsche, Die Fröhliche Wissenschaft (The Gay Science), section 125 of book 3)

(Source: whenigodeaf, via bubizitrone)

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Melancholie ist eine Form des Widerstands. Und auf dem Niveau der Kunst vollends ist ihre Funktion alles andere als nur reaktiv oder reaktionär. Wenn sie, starren Blicks, noch einmal nachrechnet, wie es nur so hat kommen können, dann zeigt es sich, dass die Motorik der Trostlosigkeit und diejenige der Erkenntnis identische Executiven sind. Die Beschreibung des Unglücks schließt in sich die Möglichkeit zu seiner Überwindung ein.
W.G. Sebald: Die Beschreibung des Unglücks. Zur österreichischen Literatur von Stifter bis Handke, Salzburg/Wien: Residenz 1985, S. 12

(via remifentanil)

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obere Extremitäten &lt;3
On January 20, 2012 at 11:54pm

obere Extremitäten <3

(Source: esmee3, via cartography)

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On January 18, 2012 at 9:00am

Maya Deren - Meshes of the afternoon (1943)

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xaftershowx:

Sternstunden Antifaschistischer Kritik.
Die GeschichtsAG einer Magdeburger Schule, heute beim Protest gegen einen Naziaufmarsch: “Sie haben Marti… äh Moishe mitgenommen! Sandr… äh Hannah, was machen wir jetzt?!”

Tjark Kunstreich &amp; Joel Naber:

In wenigen Wochen wird sich das Gleiche in Dresden abspielen, eine Selbstversicherung für deutsche Antifaschisten, die ohne Nazis in eine Identitätskrise gerieten – nicht von ungefähr sah man auf der Seite der Gegendemonstranten kein Transparent, das die Lüge von den »alliierten Mördern« angegriffen hätte. Denn darin ist man sich einig: Deutsche Opfer sind keine Täter.
On January 14, 2012 at 9:01pm

xaftershowx:

Sternstunden Antifaschistischer Kritik.

Die GeschichtsAG einer Magdeburger Schule, heute beim Protest gegen einen Naziaufmarsch: “Sie haben Marti… äh Moishe mitgenommen! Sandr… äh Hannah, was machen wir jetzt?!”

Tjark Kunstreich & Joel Naber:

In wenigen Wochen wird sich das Gleiche in Dresden abspielen, eine Selbstversicherung für deutsche Antifaschisten, die ohne Nazis in eine Identitätskrise gerieten – nicht von ungefähr sah man auf der Seite der Gegendemonstranten kein Transparent, das die Lüge von den »alliierten Mördern« angegriffen hätte. Denn darin ist man sich einig: Deutsche Opfer sind keine Täter.

(via grantelhuber)

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  • "In Deutschland hat die übermäßige Toleranz gegenüber rechtsextremer Politik und Gewalt nicht nur wiederkehrende Konjunkturphasen, sondern auch eine lange Tradition." sagt der Politologe und Buchautor Kien Nghi Ha im Interview mit migazin.de und meint, dass das “behördliche Versagen in der NSU-Mordserie auf einen verwurzelten Rassismus” hindeute ("Rassismus als tödliche Realität in Deutschland" via publikative.org).
  • Am Düsseldorfer Landgericht wird derzeit einem vielfach vorbestraften, 18-jährigen Neo-Nazi der Prozess gemacht, da er im März 2011 einen 59-jährigen vietnamesischen Flaschensammler zunächst in ‘dessen’ Obdachlosen-Unterkunft überfallen und ausgeraubt hatte sowie ihn anschließend aus Angst, dieser würde ihn anzeigen, ermordet hat. Erschreckend wie sich hier Motive aus Sozialchauvinismus und Rassismus kreuzen und der Täter die Strategie fährt aus Angst vor den Konsequenzen und nicht aus Hass getötet zu haben (via Dokumentationsarchiv).
  • Der Prozess um die Attacke einer Gruppe Nazis aus dem Umfeld der “Braunen Teufel Vogtland” am Amtsgericht Gera zieht sich unterdessen weiter hin: Nachwievor wird von keiner Seite am eigentlichen Tathergang und der Brutalität sowie den Motiven der Täter gezweifelt. Vielmehr versucht die Verteidigung der Angeklagten über Zweifel und Suggestion die Haltbarkeit der Wiedererkennung durch die Zeug_innen zu entkräften. Fortgesetzt wird der Prozess am 23. Januar 2012 (die OTZ zum letzten Verhandlungstag).
  • Das ist keine Ausländerfeindlichkeit, sondern europäisches Asylrecht." - so die Berliner Zeitung in einem Artikel über einen homosexuellen Exil-Iraner und dessen Lebenssituation in Deutschland (via nichtidentisches).
  • In Berlin wurde ein Exil-Syrier verprügelt und vermutet Schergen des Assad-Regimes als Täter.
  • Stichwort Iran, Stichwort Syrien: wenigstens mich erstaunt es doch, dass die ‘junge Welt’ immer noch beschissener sein kann als sie ist - “Appell: Solidarität mit den Völkern Irans und Syriens”. Nachtrag: Die “traute Eintracht von Rinks und Lechts an der Seite von politisch korrekten Mördern" wird von "Letters from Rungholt" kommentiert, während es bei Reflexion einen ausführlichen Beitrag zum verlinkten Appell inkl. Bemerkungen zu den Unterzeichner_innen gibt.
  • Auf der Seite des “Institute for ethics & emerging technologies” stellt sich Hank Pellissier die Frage “What’s the point of the Egyptian Revolution if it doesn’t stop female genital mutilation?" (via wadi). Bei der Gelegenheit sei auch auf die Website muslimwomennews.com (auch bei Facebook) hingewiesen.
  • Rassismus ist, wenn man trotzdem lacht”: das Berliner Schlosspark-Theater ist die aktuell bekannteste Institution die unverblümt Alltagsrassismus auslebt indem sie sich nicht scheut auch im Jahr 2012 noch auf die alte Theatermaskerade des “Blackface" zurückzugreifen.
  • Menschenjagd in Dresden: Die Bundespolizei hat an Weihnachten in der Dresdner Südvorstadt einen Reisebus mit griechischem Kennzeichen angehalten und dessen Insassen kontrolliert, weil dieser so “unscheinbar blau lackiert” gewesen sei, aber eine “auffällige Fahrweise” zeigte. Dabei gelang es sechs der Insassen zu fliehen, um im Anschluss mittels Hubschraubereinsatz (“überall, überall Scheinasylanten”) gejagdt zu werden (via forsythia).
  • "Eine Zeitung in Nordbayern berichtete am 8. Dezember 2011 unter der Überschrift „Drahtzaun hält Müllsammler auf Abstand“ über die Errichtung eines Drahtzauns im Wert von 10.000 Euro durch die Lokalpolitik in Neunkirchen am Sand (Nordbayern) an der Zufahrt zu einer Deponie, die Gebrauchtwaren-Händler, die der Roma-Minderheit angehören, abhalten soll." (via medium)
  • "In Budapest wurde über die Weihnachtstage mein Name auf dem Briefkasten mit einem Judenstern überklebt. Ich sagte es meinem Nachbarn. „Was geht mich das an?“, wehrte er ab, und fügte hinzu: „Der da, in der Wohnung neben dir, dem hätten sie es aufkleben sollen, der ist so einer. Vielleicht haben sie sich ja vertan.“" (via welt.de)
  • Karl Pfeifer hat in der jungle World mit Sándor Radnóti über die aktuelle Situation in Ungarn gesprochen.
  • "Wer nicht genießen kann, kann in aller Regel auch nicht denken." - Stephan Grigat zum 80. Geburtstag Guy Debords im Standard.
  • Der z.B. dem mädchenblog gut bekannte, antifeministische und homophobe Troll “James T. Kirk” attestiert dem Blogger bei Gay West einen verdrängten Missbrauch in der Kindheit, weil: er als Mann eben Männer Frauen vorzieht.

Veranstaltungen:

  • 10. Januar: [EDIT: Entfällt wegen Krankheit] Barbara Duden spricht unter dem Titel “Geschichte unter der Haut” über “Körpergeschichtliche Perspektiven auf das frühe 18. und 21. Jahrhundert”. Jena, Rosensäle (Fürstengraben 27). 18Uhr.
  • 10. Januar: Film & Podiumsgespräch: Fritz Bauer - Tod auf Raten
    (R: Ilona Ziok; Deutschland 2010, 97 Minuten). Im Anschluss findet ein Podiumsgespräch mit Ilona Ziok (Regisseurin), Prof. Dr. Norbert Frei (Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte der FSU Jena) und Rüdiger Bender (Förderkreis Erinnerungsort Topf & Söhne e.V) statt. Die Moderation hat Dr. Martin Borowsky (DIG Erfurt). Erfurt, Erinnerungsort Topf&Söhne, Saal im 2. OG. 19Uhr.
  • 11. Januar: Peter Bierl übt “Kritik am Antispeziezismus”. Jena, Uni-Campus (Carl-Zeiss-Str. 3), Raum 206. 20Uhr.
  • 12. Januar: “Proletarität und Revolutionstheorie. Zu den Konstitutionsbedingungen und der Beschaffenheit revolutionärer Subjektivität.” - Standpunkt und Diskussion mit AG Gesellschaftskritik (Dresden) - Wer neulich in Weimar nicht genug bekommen konnte oder gar nicht erst dabei war, kann sich im Rahmen der “Bildungsreihe am Donnerstag" in Gera ein Bild machen. Gera, Sächsischer Bahnhof (Erfurtstr. 19/Nähe Bhf. Gera Süd). 19.30Uhr.
  • 12. Januar: Roger Behrens spricht im Rahmen der Reihe “Was tun? Zum Verhältnis von Theorie und Praxis” (in der neulich auch Birte Hewera über Jean Améry sprach) über “Posturbanismus als Lebensweise. Stadt, Raum, Praxis”. Mehr Informationen gibt es auf dem Blog der Veranstalterin Kritische Intervention. Halle, Melanchthonianum (Uniplatz). 18.30Uhr. (Hier und hier finden sich Audio-Beiträge mit Roger Behrens zum Themenfeld)
  • 13. Januar: Andreas Speit präsentiert das Buch “Mädelsache - Frauen in der Neonazi-Szene”, welches er gemeinsam mit Andrea Röpke veröffentlicht hat. Erfurt, Café DuckDich/E-Burg, Allerheiligenstr. 20/21. 19Uhr.
  • 19. Januar: Die Reihe “Kunst Spektakel Revolution" setzt sich mit einem Vortrag von Wolfgang Bock über "László Moholy-Nagy und die Rettung der Objekte durch Licht" fort. Weimar, ACC Galerie (Burgplatz 1). 20Uhr.
  • Das Bildungskollektiv Chemnitz lädt zur Auseinandersetzung mit Erwerbslosigkeit und prekären Lebenslagen in Chemnitz. Dabei soll es unter anderem am 21. & 22. Januar 2012 im AJZ um einen “emanzipativen Umgang mit Erwerbslosigkeit und Jobcenter" gehen.
  • 24. Januar: Magnus Klaue spricht unter der Überschrift “Hier stehe ich, ich kann nicht anders” über die “Wutbürgerproteste und der Umschlag von ethischer in praktische Gewalt”. Jena, Uni-Campus (Carl-Zeiss-Str. 3), Hörsaal 8. 19Uhr.
  • 27. Januar: Gunnar Schubert liest fast ein Jahr nach seinem ersten Besuch zum zweiten Mal aus seinem Buch “Die kollektive Unschuld. Wie der Dresden-Schwindel zum nationalen Opfermythos wurde" in Jena in der JG Stadtmitte. 20Uhr.
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Zur Unmöglichkeit mich an einem Lesekreis zu beteiligen. 
(via onlyaabutxxx)
On January 9, 2012 at 5:33pm

Zur Unmöglichkeit mich an einem Lesekreis zu beteiligen.

(via onlyaabutxxx)

(Source: killtherhythm)

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Dieses Meer von Schlaf im tiefen Grunde aller menschlichen Natur hat nachts die Flutzeit; jeder Schlummer besagt nur, daß es einen Strand bespült, von dem es sich bei wacher Zeit zurückzieht. Was zurückbleibt: die Träume, sind - wie wunderbar geformt - doch nur das Tote aus dem Schoße dieser Tiefen. Das Lebendige bleibt in ihm und auf ihm geborgen: das Schiff des wachen Lebens und die Fische als stumme Beute in den Netzen der Künstler.

Walter Benjamin: Träume, Frankfurt am Main: Suhrkamp 2008, S.71

(Kaum habe ich weite Teile der outside the box #3 (Thema “Gebären”) durch und "Esther Leslie’s Dreams  31-x-2003" gehört, träumte ich in der vergangenen Nacht von der materiellen Folgen einer Geburt. Ich als Geburt Gebende. Überraschenderweise waren meine bisher während der Tagesfreizeit bewusst gewälzten Gedanken über den Prozess bis und der Geburt herself kein Thema. Vielmehr gängelte mich die Überforderung “kindgerechtes” Zeug zu kaufen, dass notwendig ist um das Überleben von frisch Geborenen zu sichern. Zum Beispiel auf’s Amt zu gehen, um Geld für eine Erstausstattung zu beantragen oder im tegut-Supermarkt nach Kinderbetten oder Umdenkörperschnall-Taschen zu suchen. Logisch, das sind Handlungen, die passieren ja auch immer erst nach einer Geburt… Ärgerlich, dass ich immer so viel vergesse (…).)

(Source: ilostmyheartatsea, via abendgesellschaft)

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(mir gefällt meine aufnahme halt einfach besser. indirektes via.)
On January 3, 2012 at 11:49pm

(mir gefällt meine aufnahme halt einfach besser. indirektes via.)

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