obere Extremitäten <3
On January 28, 2012 at 3:38pm

obere Extremitäten <3

(via pr0spects)

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bubizitrone:

Electrelane - This Deed.

Diese Tat ist ihnen immer noch ferner, als die fernsten Gestirne, und doch haben sie dieselbe getan.

(Nietzsche, Die Fröhliche Wissenschaft (The Gay Science), section 125 of book 3)

(Source: whenigodeaf)

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Melancholie ist eine Form des Widerstands. Und auf dem Niveau der Kunst vollends ist ihre Funktion alles andere als nur reaktiv oder reaktionär. Wenn sie, starren Blicks, noch einmal nachrechnet, wie es nur so hat kommen können, dann zeigt es sich, dass die Motorik der Trostlosigkeit und diejenige der Erkenntnis identische Executiven sind. Die Beschreibung des Unglücks schließt in sich die Möglichkeit zu seiner Überwindung ein.
W.G. Sebald: Die Beschreibung des Unglücks. Zur österreichischen Literatur von Stifter bis Handke, Salzburg/Wien: Residenz 1985, S. 12

(via fluchtfunk)

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obere Extremitäten &lt;3
On January 20, 2012 at 11:54pm

obere Extremitäten <3

(Source: esmee3, via cartography)

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On January 18, 2012 at 9:00am

Maya Deren - Meshes of the afternoon (1943)

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xaftershowx:

Sternstunden Antifaschistischer Kritik.
Die GeschichtsAG einer Magdeburger Schule, heute beim Protest gegen einen Naziaufmarsch: “Sie haben Marti… äh Moishe mitgenommen! Sandr… äh Hannah, was machen wir jetzt?!”

Tjark Kunstreich &amp; Joel Naber:

In wenigen Wochen wird sich das Gleiche in Dresden abspielen, eine  Selbstversicherung für deutsche Antifaschisten, die ohne Nazis in eine  Identitätskrise gerieten – nicht von ungefähr sah man auf der Seite der  Gegendemonstranten kein Transparent, das die Lüge von den »alliierten  Mördern« angegriffen hätte. Denn darin ist man sich einig: Deutsche  Opfer sind keine Täter.
On January 14, 2012 at 9:01pm

xaftershowx:

Sternstunden Antifaschistischer Kritik.

Die GeschichtsAG einer Magdeburger Schule, heute beim Protest gegen einen Naziaufmarsch: “Sie haben Marti… äh Moishe mitgenommen! Sandr… äh Hannah, was machen wir jetzt?!”

Tjark Kunstreich & Joel Naber:

In wenigen Wochen wird sich das Gleiche in Dresden abspielen, eine Selbstversicherung für deutsche Antifaschisten, die ohne Nazis in eine Identitätskrise gerieten – nicht von ungefähr sah man auf der Seite der Gegendemonstranten kein Transparent, das die Lüge von den »alliierten Mördern« angegriffen hätte. Denn darin ist man sich einig: Deutsche Opfer sind keine Täter.

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  • “In Deutschland hat die übermäßige Toleranz gegenüber rechtsextremer Politik und Gewalt nicht nur wiederkehrende Konjunkturphasen, sondern auch eine lange Tradition.” sagt der Politologe und Buchautor Kien Nghi Ha im Interview mit migazin.de und meint, dass das “behördliche Versagen in der NSU-Mordserie auf einen verwurzelten Rassismus” hindeute (“Rassismus als tödliche Realität in Deutschland” via publikative.org).
  • Am Düsseldorfer Landgericht wird derzeit einem vielfach vorbestraften, 18-jährigen Neo-Nazi der Prozess gemacht, da er im März 2011 einen 59-jährigen vietnamesischen Flaschensammler zunächst in ‘dessen’ Obdachlosen-Unterkunft überfallen und ausgeraubt hatte sowie ihn anschließend aus Angst, dieser würde ihn anzeigen, ermordet hat. Erschreckend wie sich hier Motive aus Sozialchauvinismus und Rassismus kreuzen und der Täter die Strategie fährt aus Angst vor den Konsequenzen und nicht aus Hass getötet zu haben (via Dokumentationsarchiv).
  • Der Prozess um die Attacke einer Gruppe Nazis aus dem Umfeld der “Braunen Teufel Vogtland” am Amtsgericht Gera zieht sich unterdessen weiter hin: Nachwievor wird von keiner Seite am eigentlichen Tathergang und der Brutalität sowie den Motiven der Täter gezweifelt. Vielmehr versucht die Verteidigung der Angeklagten über Zweifel und Suggestion die Haltbarkeit der Wiedererkennung durch die Zeug_innen zu entkräften. Fortgesetzt wird der Prozess am 23. Januar 2012 (die OTZ zum letzten Verhandlungstag).
  • Das ist keine Ausländerfeindlichkeit, sondern europäisches Asylrecht.” - so die Berliner Zeitung in einem Artikel über einen homosexuellen Exil-Iraner und dessen Lebenssituation in Deutschland (via nichtidentisches).
  • In Berlin wurde ein Exil-Syrier verprügelt und vermutet Schergen des Assad-Regimes als Täter.
  • Stichwort Iran, Stichwort Syrien: wenigstens mich erstaunt es doch, dass die ‘junge Welt’ immer noch beschissener sein kann als sie ist - “Appell: Solidarität mit den Völkern Irans und Syriens”. Nachtrag: Die “traute Eintracht von Rinks und Lechts an der Seite von politisch korrekten Mördern” wird von “Letters from Rungholt” kommentiert, während es bei Reflexion einen ausführlichen Beitrag zum verlinkten Appell inkl. Bemerkungen zu den Unterzeichner_innen gibt.
  • Auf der Seite des “Institute for ethics & emerging technologies” stellt sich Hank Pellissier die Frage “What’s the point of the Egyptian Revolution if it doesn’t stop female genital mutilation?” (via wadi). Bei der Gelegenheit sei auch auf die Website muslimwomennews.com (auch bei Facebook) hingewiesen.
  • Rassismus ist, wenn man trotzdem lacht”: das Berliner Schlosspark-Theater ist die aktuell bekannteste Institution die unverblümt Alltagsrassismus auslebt indem sie sich nicht scheut auch im Jahr 2012 noch auf die alte Theatermaskerade des “Blackface” zurückzugreifen.
  • Menschenjagd in Dresden: Die Bundespolizei hat an Weihnachten in der Dresdner Südvorstadt einen Reisebus mit griechischem Kennzeichen angehalten und dessen Insassen kontrolliert, weil dieser so “unscheinbar blau lackiert” gewesen sei, aber eine “auffällige Fahrweise” zeigte. Dabei gelang es sechs der Insassen zu fliehen, um im Anschluss mittels Hubschraubereinsatz (“überall, überall Scheinasylanten”) gejagdt zu werden (via forsythia).
  • “Eine Zeitung in Nordbayern berichtete am 8. Dezember 2011 unter der Überschrift „Drahtzaun hält Müllsammler auf Abstand“ über die Errichtung eines Drahtzauns im Wert von 10.000 Euro durch die Lokalpolitik in Neunkirchen am Sand (Nordbayern) an der Zufahrt zu einer Deponie, die Gebrauchtwaren-Händler, die der Roma-Minderheit angehören, abhalten soll.” (via medium)
  • “In Budapest wurde über die Weihnachtstage mein Name auf dem Briefkasten mit einem Judenstern überklebt. Ich sagte es meinem Nachbarn. „Was geht mich das an?“, wehrte er ab, und fügte hinzu: „Der da, in der Wohnung neben dir, dem hätten sie es aufkleben sollen, der ist so einer. Vielleicht haben sie sich ja vertan.“” (via welt.de)
  • Karl Pfeifer hat in der jungle World mit Sándor Radnóti über die aktuelle Situation in Ungarn gesprochen.
  • “Wer nicht genießen kann, kann in aller Regel auch nicht denken.” - Stephan Grigat zum 80. Geburtstag Guy Debords im Standard.
  • Der z.B. dem mädchenblog gut bekannte, antifeministische und homophobe Troll “James T. Kirk” attestiert dem Blogger bei Gay West einen verdrängten Missbrauch in der Kindheit, weil: er als Mann eben Männer Frauen vorzieht.

Veranstaltungen:

  • 10. Januar: [EDIT: Entfällt wegen Krankheit] Barbara Duden spricht unter dem Titel “Geschichte unter der Haut” über “Körpergeschichtliche Perspektiven auf das frühe 18. und 21. Jahrhundert”. Jena, Rosensäle (Fürstengraben 27). 18Uhr.
  • 10. Januar: Film & Podiumsgespräch: Fritz Bauer - Tod auf Raten
    (R: Ilona Ziok; Deutschland 2010, 97 Minuten). Im Anschluss findet ein Podiumsgespräch mit Ilona Ziok (Regisseurin), Prof. Dr. Norbert Frei (Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte der FSU Jena) und Rüdiger Bender (Förderkreis Erinnerungsort Topf & Söhne e.V) statt. Die Moderation hat Dr. Martin Borowsky (DIG Erfurt). Erfurt, Erinnerungsort Topf&Söhne, Saal im 2. OG. 19Uhr.
  • 11. Januar: Peter Bierl übt “Kritik am Antispeziezismus”. Jena, Uni-Campus (Carl-Zeiss-Str. 3), Raum 206. 20Uhr.
  • 12. Januar: “Proletarität und Revolutionstheorie. Zu den Konstitutionsbedingungen und der Beschaffenheit revolutionärer Subjektivität.” - Standpunkt und Diskussion mit AG Gesellschaftskritik (Dresden) - Wer neulich in Weimar nicht genug bekommen konnte oder gar nicht erst dabei war, kann sich im Rahmen der “Bildungsreihe am Donnerstag” in Gera ein Bild machen. Gera, Sächsischer Bahnhof (Erfurtstr. 19/Nähe Bhf. Gera Süd). 19.30Uhr.
  • 12. Januar: Roger Behrens spricht im Rahmen der Reihe “Was tun? Zum Verhältnis von Theorie und Praxis” (in der neulich auch Birte Hewera über Jean Améry sprach) über “Posturbanismus als Lebensweise. Stadt, Raum, Praxis”. Mehr Informationen gibt es auf dem Blog der Veranstalterin Kritische Intervention. Halle, Melanchthonianum (Uniplatz). 18.30Uhr. (Hier und hier finden sich Audio-Beiträge mit Roger Behrens zum Themenfeld)
  • 13. Januar: Andreas Speit präsentiert das Buch “Mädelsache - Frauen in der Neonazi-Szene”, welches er gemeinsam mit Andrea Röpke veröffentlicht hat. Erfurt, Café DuckDich/E-Burg, Allerheiligenstr. 20/21. 19Uhr.
  • 19. Januar: Die Reihe “Kunst Spektakel Revolution” setzt sich mit einem Vortrag von Wolfgang Bock über “László Moholy-Nagy und die Rettung der Objekte durch Licht” fort. Weimar, ACC Galerie (Burgplatz 1). 20Uhr.
  • Das Bildungskollektiv Chemnitz lädt zur Auseinandersetzung mit Erwerbslosigkeit und prekären Lebenslagen in Chemnitz. Dabei soll es unter anderem am 21. & 22. Januar 2012 im AJZ um einen “emanzipativen Umgang mit Erwerbslosigkeit und Jobcenter” gehen.
  • 24. Januar: Magnus Klaue spricht unter der Überschrift “Hier stehe ich, ich kann nicht anders” über die “Wutbürgerproteste und der Umschlag von ethischer in praktische Gewalt”. Jena, Uni-Campus (Carl-Zeiss-Str. 3), Hörsaal 8. 19Uhr.
  • 27. Januar: Gunnar Schubert liest fast ein Jahr nach seinem ersten Besuch zum zweiten Mal aus seinem Buch “Die kollektive Unschuld. Wie der Dresden-Schwindel zum nationalen Opfermythos wurde” in Jena in der JG Stadtmitte. 20Uhr.
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Zur Unmöglichkeit mich an einem Lesekreis zu beteiligen. 
(via onlyaabutxxx)
On January 9, 2012 at 5:33pm

Zur Unmöglichkeit mich an einem Lesekreis zu beteiligen.

(via onlyaabutxxx)

(Source: killtherhythm)

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Dieses Meer von Schlaf im tiefen Grunde aller menschlichen Natur hat nachts die Flutzeit; jeder Schlummer besagt nur, daß es einen Strand bespült, von dem es sich bei wacher Zeit zurückzieht. Was zurückbleibt: die Träume, sind - wie wunderbar geformt - doch nur das Tote aus dem Schoße dieser Tiefen. Das Lebendige bleibt in ihm und auf ihm geborgen: das Schiff des wachen Lebens und die Fische als stumme Beute in den Netzen der Künstler.

Walter Benjamin: Träume, Frankfurt am Main: Suhrkamp 2008, S.71

(Kaum habe ich weite Teile der outside the box #3 (Thema “Gebären”) durch und “Esther Leslie’s Dreams  31-x-2003” gehört, träumte ich in der vergangenen Nacht von der materiellen Folgen einer Geburt. Ich als Geburt Gebende. Überraschenderweise waren meine bisher während der Tagesfreizeit bewusst gewälzten Gedanken über den Prozess bis und der Geburt herself kein Thema. Vielmehr gängelte mich die Überforderung “kindgerechtes” Zeug zu kaufen, dass notwendig ist um das Überleben von frisch Geborenen zu sichern. Zum Beispiel auf’s Amt zu gehen, um Geld für eine Erstausstattung zu beantragen oder im tegut-Supermarkt nach Kinderbetten oder Umdenkörperschnall-Taschen zu suchen. Logisch, das sind Handlungen, die passieren ja auch immer erst nach einer Geburt… Ärgerlich, dass ich immer so viel vergesse (…).)

(Source: ilostmyheartatsea, via abendgesellschaft)

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(mir gefällt meine aufnahme halt einfach besser. indirektes via.)
On January 3, 2012 at 11:49pm

(mir gefällt meine aufnahme halt einfach besser. indirektes via.)

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“Esther Leslie’s Dreams  31-x-2003”: hour-long show for Resonance FM about dreams, with records by Bill Doggett, String Trio of New York with Billy Bang, Mandy Rice-Davies, Louis Prima, John Littlejohn, Lord Tanamo and Steve Lacy - and Ben Watson playing the part of Walter Benjamin

(archive.org)

mehr von Esther Leslie & Ben Watson findet sich auf www.militantesthetix.co.uk

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immer wieder montags (neues jahr, neues glück-edition). 
(via shorthair; by Maja Malou)
On January 2, 2012 at 5:37pm

immer wieder montags (neues jahr, neues glück-edition). 

(via shorthair; by Maja Malou)

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Verlangt sind, Stärke, Autonomie, Individualität, Konfliktbewältigung und Flexibilität. Dies klingt zwar nach einem Qualifikationsprofil für einen Job in den höheren Etagen eines Wirtschaftsunternehmens, glaubt man verschiedensten Beziehungsberatern im Internet oder auf dem Buchmarkt garantieren diese Attribute in der heutigen Gesellschaft eine erfolgreiche Beziehung. Was schon der Name Beziehung verrät, offenbaren die geforderten Eigenschaften nur noch mehr: Mit einer romantischen Vorstellung von Liebe hat das nicht mehr viel zu tun. So meint auch Autonomie in der Beziehung, anders als in der romantischen Liebe, nicht die der Geliebten von der Gesellschaft, sondern voneinander.

Auch über die Trennung wird in einer formalisierten Sprache geschrieben, wie man sie auch aus Bedienungsanleitung für Elektrogeräte kennt. Nur erklärt einem die Anleitung nun in 15 Schritten, wie man die oder den Ex zurück bekommen kann. Die eigene Schwäche und Ohnmacht, die im Verlassen sein erlebt wird, soll so schnell wie möglich therapiert werden. Deshalb bekommt der oder die Verlassene auch tolle Tipps auf den Weg mit: Triff dich mit Freunden und lerne neue potentielle Partnerinnen kennen – Hauptsache du funktionierst bald wieder. Brüche oder Erfahrungen die daraus resultieren, sollten nicht zugelassen werden. Zur Trauer hat man aufgrund von Verpflichtungen im Beruf oder auf der Uni zudem kaum Zeit.

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